Startseite / Verbundprojekte

Verbundprojekte

Unterschiedlichste Themenschwerpunkte werden angeboten


Verbundprojekte

Projekttreffen Projekttreffen

Das Kunststoff-Institut bietet bereits seit über 15 Jahren Verbundprojekte zu den unterschiedlichsten Themenschwerpunkten an. Innerhalb der Laufzeit eines Verbundprojekts, welche zwischen 1-3 Jahren liegen kann, werden sowohl grundlegende als auch firmenspezifische Aufgabenstellungen bearbeitet und praxisgerechte Lösungen den teilnehmenden Firmen zur Verfügung gestellt.

Interessierte Unternehmen können häufig auch während der Laufzeit noch einsteigen und sich an der gemeinsamen Entwicklung von Produkten und Verfahren beteiligen.

Mitgliedsfirmen des Trägervereins profitieren von Preisnachlässen bei Projektbuchungen, beachten Sie dazu auch den Querverweis am Ende der Liste.

Es gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen, welche Sie am Fuß dieser Seite einsehen können.

Finden Sie Projekte zu Themen, die für Ihre Belange von Interesse sind.

Jetzt finden!
 

Laufende Projekte

PVD-Beschichtung von Kunststoffen 2

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Ziel des Projektes ist es, mit dem PVD-Verfahren dekorative DLC-Schichten für edle Schwarzchrom-Optiken mit und ohne Schutzlack sowie weitere Farbgebungen durch die Kombination mit unterschiedlichen Metallen und Reaktivgasen auf Duro- und Thermo- plasten zu realisieren. Hierbei werden PVD-Schichtsysteme erzeugt, analysiert und geprüft, welche für alle Branchen, bei denen Wert auf eine edle Oberflächendekoration gelegt wird, geeignet sind.  11/2016 bis 10/2018
 Projektleiter
 weitere Informationen

Oberflächenbehandlung von Kunststoffformteilen 10

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Ziel des Projekts ist es, fundierte Kenntnisse und Kenndaten zu den Technologien und Beschichtungssystemen zu erhalten.

Die teilnehmenden Firmen sollen in die Lage versetzt werden, diese sicher bewerten und einsetzen zu können.

Umfangreiche, weitere Projektleistungen ergänzen dabei den Nutzen.
 09/2016 bis 08/2018
 Projektleiter
 weitere Informationen

Rapid Tooling

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Ziel des Projektes ist es, die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes dreidimensional gedruckter Formein- sätze zu ermitteln, um den Projektteilnehmern eine Bewertung des wirtschaftlichen und technologischen Potentials dieser Technologie zu ermöglichen. Neben der Erzielung seriennaher Bauteileigenschaften ste- hen dabei die Kosten und Zeitaufwände im Fokus der Betrachtungen.  06/2016 bis 05/2018
 Projektleiter
 weitere Informationen

QualiControl 100 Prozent Bauteilprüfung

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Der Schwerpunkt des Projektes „QualiControl“ ist der Aufbau eines Prüfablaufs, mit dem eine 100%ige Kontrolle von geschäumten Bauteilen möglich ist. Sie sollen idealerweise eine Inline-Prüfung der Schaumstrukturen erlauben.

Bei der Überprüfung wird das Kunststoff-Institut Lüdenscheid auf unterschiedliche Verfahren zum Schäumen von Kunststoffen zurückgreifen. Es stehen sowohl MuCell®- als auch CELLMOULD®-Anlagen für Musterungen zur Verfügung. Zudem kann auf unterschiedliche chemische Treibmittel für das Schäumen von Kunststoffen zurückgegriffen werden.
 12/2015 bis 11/2017
 Projektleiter
 weitere Informationen

Wärmeleitfähige Kunststoffe

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Das Projektvorhaben betrachtet die verschiedenen Faktoren, die Einfluss auf die Wärmeleitfähigkeit polymerer Materialsysteme ausüben. Es gilt, Zusammenhänge der einzelnen Faktoren aufzuzeigen und deren Einfluss zu gewichten und diese anhand ausgewählter Versuchsreihen zu bewerten. Der Schwerpunkt möglicher Versuchsreihen konzentriert sich auf die Material- und/oder Füllstoffsysteme selbst. Nachfolgend sind die Arbeitspakete und Fragestellungen aufgezeigt:



  • Darstellung Stand der Technik
  • Erstellung individueller Anforderungsprofile der Projektteilnehmer
  • Recherche und Gewichtung der Einflussfaktoren auf die Wärmeleitfähigkeit
  • Matrixmaterial
  • Füllstoffe
  • Konstruktion
  • Verarbeitung
  • Welche Möglichkeiten der Einflussnahme auf die Wärmeleitfähigkeit bestehen hinsichtlich des Füllstoffs?
  • Wie wirkt sich der Füllstoff auf die Materialeigenschaften aus?
  • Welche Möglichkeiten sind vakant, um Eigenschaftsverbesserungen zu erzielen?
  • Was ist bei dem Einsatz von Simulationsprogrammen zu berücksichtigen?
  • Welche Eigenschaftskennwerte können für die Simulation herangezogen werden?
  • Wie wirken sich die Füllstoffe auf die Verarbeitung aus?
  • Welche Stellschrauben ergeben ein größtmögliches Potenzial zur optimalen Auslegung wärmeleitfähiger Produkte?
  • Durchführung ausgewählter Versuchsreihen zur Optimierung der Wärmeleitfähigkeit nach vorhergehender Bewertung der Einflussfaktoren
 02/2015 bis 01/2017
 Projektleiter
 weitere Informationen

Printed Elektronics & Co.

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Recherche zum Stand der Technik und Forschung

In diesem Arbeitspaket wird eine umfangreiche Recherche im Hinblick auf Markt- und Forschungsaktivitäten durchgeführt. Insbesondere werden mögliche Funktionsprinzipien zur Realisierung von Slidern, Schaltern und Lichtfunktionen betrachtet. Verwendbare Leitermaterialien auf organischer Basis und auf Basis von Metallen sowie Dielektrika mit den jeweiligen spezifischen Eigenschaften werden recherchiert und unter Berücksichtigung der Applikations- und Anlagentechniken im Hinblick auf Anwendungspotentiale bewertet. Ferner werden auch bereits seit längerer Zeit bekannte Systeme im Bereich der 3D-MIDs betrachtet sowie neue Materialien und Materialsysteme, wie z. B. Graphen. Des Weiteren wird der Bereich der Prüfszenarien beleuchtet und geeignete Konzepte für eine elektrische Bauteilkontaktierung ermittelt. Die Ergebnisse dieses Arbeitspakets stellen die Basis für den Einstieg in die Thematik und für die weiteren Projekttätigkeiten dar.



Systemvergleich von Leiterbahnmaterialien

Aufbauend auf die Recherche erfolgt zunächst, anhand eines geeigneten Leiterbahnlayouts, eine Bewertung von vielversprechenden Systemen auf 2D-Folien und auf Bauteilen. Dazu sollen die elektrischen Eigenschaften in Abhängigkeit der Applikationsmethoden, wie z. B. Siebdruck, Ink-Jet Printing, Laserablation etc.

ermittelt werden. Weiterhin werden die Materialien und Prozesse hinsichtlich realisierbarer Verbundausbildung zwischen Leitermaterial und Substrat sowie ihrer Oberflächentopografie, Konturenschärfe, Verschleißfestigkeit und Reproduzierbarkeit untersucht. Darüber hinaus wird ein vom Kunststoff-Institut Lüdenscheid

patentiertes neues Verfahren zur partiellen Schichtapplikation in die Untersuchungen eingebunden.



FFIM (Functional Film Insert Molding)

Verformen und hinterspritzen von dekorativen, funktionalisierten Foliensystemen

Das Verformen, Beschneiden und Hinterspritzen, entsprechend dem Verfahren Film-Insert Molding (FIM), stellt den Stand der Technik zur Herstellung von werkzeugfallenden und veredelten Kunststoffformteilen dar. Die FIM-Technik soll im Rahmen des Projektes genutzt werden, um die Touchfunktionalität, gepaart mit der dekorativen Oberfläche einer bedruckten Folie, für die Bauteilintegration zu realisieren (FFIM). Dazu werden Validierungsversuche zur Bestimmung der realisierbaren Verformungsgrade der applizierten Leiterbahnsysteme durchgeführt. Des Weiteren wird ein Spritzgießwerkzeug in Abstimmung mit der Verformung zur Überprüfung der Hinterspritzbarkeit an einem Versuchsbauteil erstellt. Im Rahmen der Hinterspritzversuche werden mögliche Materialkombinationen sowie eine geeignete Prozessführung zur schonenden Verarbeitung des dekorativen und funktionellen Foliensystems ermittelt. Ferner werden werkzeugtechnische Konzepte

zur Leiterbahnkontaktierung erarbeitet und experimentell erprobt. Eine Bauteilvalidierung wird anschließend hinsichtlich elektrischer Funktionalität sowie anhand gängiger Prüfmethoden im Bereich des automobilen Umfeldes, insbesondere angesichts Haftung und Beanspruchung gegenüber klimatischen

Bedingungen durchgeführt und soll Aufschluss über die Performance der unterschiedlichen Materialien und Prozesse geben. Zum Projektabschluss soll jeder Teilnehmer einen funktionsfähigen Demonstrator mit touchsensitiver Oberfläche und dazugehöriger Auswerteelektronik erhalten.
 01/2015 bis 12/2016
 Projektleiter
 weitere Informationen

Optische Technologien 4

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Innerhalb des Projektes werden nachstehende Aspekte näher beleuchtet und bearbeitet:

  • virtuelle systematische Abmusterung (DOE)
  • Inline 100 % Qualitätskontrolle von optischen Bauteilen
  • Automatisierung in der Fertigung optischer Präzisionsbauteile
  • Optimierung von Beleuchtungsverteilungen
  • Heißkanaltechnik mit Direktanbindung der optischen Bauteile
  • Einfluss der Plastifizierung


Während des ersten Projekttreffens erfolgt eine Gewichtung der geplanten Projektschwerpunkte durch die Projektteilnehmer. Anhand deren werden die endgültigen Projektinhalte definiert.
 09/2014 bis 08/2016
 Projektleiter
 weitere Informationen

KuGlas 3

Themenschwerpunkte vorgesehene Laufzeit
Innerhalb des Projektes werden die Schwerpunkte Tiefziehen von Glas und die Direkthaftung von Kunststoff zum Glas bearbeitet. Im Projektpunkt „Tiefziehen“ werden zulässige Umformgrade und Geometrien des Glases definiert und in Praxisversuchen untersucht. Hierbei soll auch die Verwendung von Dünngläsern (Dicke 0,1 mm) und modifizierten Gläsern (beispielsweise chemisch vorgespannt) diskutiert werden. Auf Grundlage dessen soll ein Demonstrator hergestellt werden, der durch das Spritzgießverfahren in nur einem Fertigungsschritt rückseitig mit Kunststoff hinterspritzt wird. Der zweite Schwerpunkt ist die stoffschlüssige Verbindung der beiden Werkstoffe im Spritzgießverfahren. Hierzu werden Versuche mit dem Fokus zur Erzielung einer Direkthaftung durchgeführt. Vorteile der Werkstoffkombination sind die geringen Verarbeitungsdrücke und das geringe Schwindungspotenzial der Kunststoffe, die sich vorteilhaft für die Glasanbindung darstellen.



Prüfung des Verbundes

Neben der Ermittlung der Verbundfestigkeit im Zugscherversuch sollen auch weitere Prüfungen wie Emissionsmessungen, Kratztests, Kugelaufpralltests, Transmissionsmessungen etc. durchgeführt werden. Hierzu wird ein Fragebogen versendet, um die gewünschten Anforderungen für die entsprechenden Anwendungsfälle ermitteln zu können.



Anwendung

Glas bietet als Echtmaterial gute optische Eigenschaften, wie auch eine gute Medien- und Kratzbeständigkeit. Durch die Kombination mit Kunststoff ist sowohl eine Funktionsintegration aber auch eine Verbesserung der mechanischen Eigenschaften möglich. In Kombination mit kapazitiver Sensorik könnten Funktionselemente entstehen oder funktionelle Displays mit Echtglasoberflächen und rückseitigen transparenten Kunststoff zur Stabilisierung.

 08/2014 bis 07/2016
 Projektleiter
 weitere Informationen