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Internationalisierung des KIMW-Clusters

Die HighTech-Strategie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) fördert gezielt die internationale Zusammenarbeit regionaler Spitzencluster, um die Innovationspotenziale vorrangig kleiner und mittlerer Unternehmen dauerhaft in aktive Wertschöpfung zu übersetzen und langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu garantieren. In diesem Rahmen wird die Entwicklung eines Internationalisierungskonzeptes des seit März 2013 mit dem „Gold“-Label ausgezeichneten KIMW Clusters gefördert.

Der technische Fokus des Projektes ist die Entwicklung innovativer Beschichtungen, um die Qualität und Haltbarkeit von Spritzgießwerkzeugen und die Funktionalitäten von Spritzgießteilen maßgeblich zu verbessern. Hierzu sollen die zwei Technologiefelder Oberflächen- und Beschichtungstechnologie und Kunststoffverarbeitung zusammengeführt und deren Schnittmengen erschlossen werden.

In den drei Teilprojekten sollen

  • thermische Barriereschichten
  • korrosionsresistente Schichten
  • biozide Nanopartikel

entwickelt werden.

Die erforderlichen Schichtbildungsprozesse sollen mit Hilfe der chemischen Gasphasenabscheidung (CVD) realisiert werden, welche eine gleichmäßige dreidimensionale Beschichtung erlaubt. Zusätzlich soll der CVD-Prozess zur Herstellung biozider Nanopartikel optimiert werden, um Kunststoffadditive mit antibakterieller Wirkung herzustellen.

Im ersten Teil der zweijährigen Konzeptionsphase werden in Zusammenarbeit mit kleinen und mittelständischen Unternehmen aus Deutschland die konkreten Anforderungen der hiesigen Wirtschaft abgesteckt und internationale Partner gesucht. Hierzu werden vergleichbare Partner aus Innovationsregionen im europäischen und außereuropäischen Umfeld evaluiert und von dritter Seite verifiziert. Nach Findung eines internationalen Partners werden gemeinsame Förderanträge mit den entsprechenden Partnerunternehmen für die Umsetzungsphase im zweiten Teil der Konzeptionsphase eingereicht. Nach Bewilligung der Anträge werden die gemeinsamen Forschungsprojekte in der anschließenden dreijährigen Umsetzungsphase konsequent realisiert.

Das geplante Internationalisierungskonzept verfolgt das Ziel, für den bestehenden KIMW Cluster mit vergleichbaren Partnern aus internationalen Innovationsregionen jeweils auf eine höhere technologische Ebene zu gelangen. Durch diese Zusammenarbeit sollen herausragende wissenschaftlich-technologische Entwicklungen und Innovationen ermöglicht und den KMU zugänglich gemacht werden. Durch die Einbeziehung von Partnern der gesamten Wertschöpfungskette ergibt sich eine Win-Win-Situation für die Projektpartner beider Länder und der Zugang zu neuen Märkten. Dies sichert langfristig strategische Vorteile im Markt- und Technologiefeld für die teilnehmenden Partner und verbessert nachhaltig die Wettbewerbspositionen deutscher KMU.

Bei Interesse und weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Dr. rer. nat. Robert Lindner
Projektleiter "Internationalisierung"
Tel.: +49 (0) 23 51.10 64-824
E-Mail: lindner@kunststoff-institut.de

Raoul Dansi, M.A.
Projektmanager „Internationalisierung“
Tel.: +49 (0) 23 51.10 64-825
E-Mail: dansi@kunststoff-institut.de